Schauspieler

Elisabeth Bergner | Österreichische Schauspielerin

Elisabeth Bergner (* 22. August 1900 in Wien; † 12. Mai 1986 in London), österreichische Schauspielerin, die für ihre Bühnen- und Filmaufführungen sowie für ihre zerbrechliche Schönheit bekannt war.

The Jazz Singer (1927) Schauspieler Al Jolson als Jakie Rabinowitz mit Eugenie Besserer, der seine Mutter als Sara Rabinowitz in einer Szene aus dem Musikfilm von Alan Crosland spielt.  Erster Langspielfilm mit synchronisiertem Dialog
Britannica Quiz
Film Buff
Welcher Film gewann 1929 den ersten Preis für das beste Bild bei den Academy Awards? Testen Sie Ihr Wissen in diesem Quiz und sehen Sie, wie sehr Sie ein Filmfan sind.

Bergner begann ihre Karriere 1919 in Zürich, erlangte jedoch in Berlin unter der Leitung von Max Reinhardt 1924 von Saint Joan durch George Bernard Shaw internationalen Ruhm . Obwohl sie als Bühnenschauspielerin hoch angesehen war - und in den 1960er Jahren weiterhin auftrat -, waren es ihre Filmrollen in sentimentalen Romanzen, die sie zum enthusiastischsten Publikum machten.

Bergner drehte 1923 ihren ersten Film ; Nju (1924) unter der Regie ihres zukünftigen Mannes Paul Czinner war ein sofortiger Erfolg, ebenso wie die folgenden Filme. Von den Nazis denunziert, zogen Bergner und Czinner nach England . Ihr Bühnendebüt dort als Gemma Jones inEscape Me Never (1933) stieß auf große Begeisterung und wiederholte die Rolle in New York City (1935) und erneut für die von Czinner (1935) inszenierte Filmversion. Die letztere Leistung brachte ihr eine Oscar- Nominierung ein. Weitere englischsprachige Filme von Bergner waren Cather ine the Great (1934), As You Like It (1936), Paris Calling (1942; ihr einziger US-Film) und Cry of the Banshee (1970). Ihre letzte Filmperformance war 1979.

JM Barrie schrieb sein letztes Stück (Der Junge David; 1936) speziell für Bergner, und sie genoss einen Zwei-Jahreszeiten-Lauf als Sally in Martin Vales The Two Mrs. Carrolls (1943). Nach dem Krieg kehrte sie mehrfach in ihre Heimat zurück und gewann dort als erste Schauspielerin den Schiller-Preis (1963) für Beiträge zum deutschen Kulturleben. Sie gewann auch Preise bei den Berliner Filmfestspielen von 1963 und 1965.

Erhalten Sie mit Ihrem Abonnement exklusiven Zugriff auf Inhalte aus unserer 1768 First Edition. Abonnieren Sie noch heute